Kommunaler Midterm-Workshop

Am 26.02.2019 traf sich das Projektteam KomMonitor mit verschiedenen kommunalen Ämtern der Stadt Essen. Gemeinsam mit den Fachbereichen wurden für den Termin Indikatoren entwickelt, welche anschließend in das KomMonitor-System übertragen wurden. In diesem Kontext wurde auch erstmalig der KomMonitor Systemprototyp und seine Funktionen präsentiert. Seitens der Fachbereiche wurde klar, dass KomMonitor planerische Arbeitsprozesse erleichtern kann und eine Verknüpfung amtsübergreifender Datenbestände einen kommunalen Querschnitt ermöglicht.

Fachkonferenz 2018 „Kommunen innovativ“

Auch an der zweiten Fachkonferenz der Begleitforschung nahm das Projektteam teil. Vom 18.09.2018 – 19.09.2018 diskutierten die vielen unterschiedlichen Projekte der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ in Dortmund über mögliche Formate zur Verstetigung der Forschungsprojektes.
Im Zuge der Fachkonferenz fand zudem ein umfangreicher Austausch mit anderen Verbundprojekten statt.

Kick-Off KomMonitor

Raumentwicklung fördern, Kommunen stärken – KomMonitor unterstützt innovative Kommunen

Die Entwicklung eines GIS-gestützten kommunalen Raumbeobachtungssystems steht in den kommenden drei Jahren in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „KomMonitor –  Kommunales Monitoring zur Raumentwicklung: Demografie, Sozialstruktur, Wohnen und Umwelt in der Stadt“ im Fokus. Daran arbeiten und forschen das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) gemeinsam mit dem Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, dem Fachbereich Geodäsie der Hochschule Bochum und den Städten Essen und Mülheim an der Ruhr.

Das Forschungsvorhaben zielt auf die Entwicklung eines integrierten kommunalen raumzeitlichen Monitoringsystems ab, um den innerstädtischen Konsequenzen des demografischen Wandels im Sinne einer auf Nachhaltigkeit gerichteten Stadtentwicklung zu begegnen. Als praxisnahes Entscheidungshilfesystem soll es beispielsweise dazu dienen, anhand aussagekräftiger Daten die Entwicklung sozialer Dynamiken des demografischen Wandels v.a. in ihrer räumlichen Dimension zu erkennen und u. a. – im Sinne eines Frühwarnsystems – soziale und städtebauliche Problemlagen zu identifizieren. Das Monitoringsystem kann damit als ressortübergreifende Planungsgrundlage etwa zur Steuerung und Koordinierung planerischer Maßnahmen und Ressourcenverteilung dienen und soll generisch, modular und offen angelegt sein, sodass die Übertragbarkeit auch auf andere relevante kommunale Handlungsfelder grundsätzlich gegeben ist. Durch das Verbundvorhaben KomMonitor sollen neue Impulse gesetzt und Lösungen entwickelt werden, die den aktuellen und ganz praktischen Anwendungsbedarfen der Kommunen entsprechen. Ein Schwerpunktthema stellt dabei das Themenfeld Wohnen dar.

Das BMBF fördert innerhalb des Rahmenprogramms Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA) das Projekt im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“. Diese Fördermaßnahme unterstützt Kommunen, die im Verbund mit der Wissenschaft nachhaltige Strategien für Ortsentwicklung, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen mit dem Fokus auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Land- und Flächenressourcen erforschen und anwenden.