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Hochschule Bochum

Die Hochschule Bochum ist eine Fachhochschule für Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft. An ihren Standorten in Bochum und Velbert/Heiligenhaus sind derzeit über 7.000 Studierende in den Fachrichtungen "Construction" (Architektur, Bauingenieurwesen, Geodäsie), "Engineering" (Elektrotechnik, Informatik, Mechatronik und Maschinenbau) sowie "Business" eingeschrieben. Das gemeinsame Dach für Forschungs- und Transferaktivitäten bildet das Leitthema „Nachhaltigkeit“. Darunter haben sich Forschungsschwerpunkte mit überregionaler Wahrnehmung und Bedeutung in den Bereichen „Nachhaltigkeitswissenschaften“, „Mobilität“, „Energie“ sowie „Bauen & Produzieren“ entwickelt. Das Labor für Geoinformatik am Fachbereich Geodäsie widmet sich in Forschung und Lehre u. a. den Arbeitsbereichen Geodateninfrastrukturen, kommunale GIS, verteilte und interoperable Geo-Prozessierung sowie Raumkybernetik und Geovisualisierung.

Aufgaben innerhalb des Projekts KomMonitor:
Die Hochschule Bochum ist als Leadpartner für die Gesamtkoordination des Projekts Verantwortlich. Zudem wird der Themenbereich "Wohnen" inhaltlich ausgearbeitet.
Neben der Aufarbeitung des Stands der Forschung und Praxis, soll durch die Analyse bestehender Systeme und Bedarfe der künftigen kommunalen NutzerInnen sichergestellt werden, dass KomMonitor eine sinnvolle Erweiterung darstellt. Für die im System notwendigen Daten werden die benötigten Indikatoren durch die Hochschule Bochum identifiziert und in einer Indikatorenmatrix zusammengestellt
Des Weiteren ist die Hochschule Bochum  für die systemtechnische Konzeption und Implementierung des avisierten GIS-basierten Monitoring-Systems verantwortlich. Basierend auf Konzepten für kommunale Geodateninfrastrukturen (GDI) und kommunalen GI-Systeme wird dazu in enger Abstimmung mit den Projektpartnern ein Architekturkonzept erarbeitet und umgesetzt, welches Kommunen in generischer und interoperabler Weise eine Plattform zur zielgerichteten Definition und Überwachung von Monitoring-Prozessen bietet. Ziel dieser Plattform ist es, mittels geeigneter Werkzeuge möglichst viele Teilschritte der Monitoring-Prozesskette von der Datenaufbereitung und -prozessierung, über die Indikatordefinition, -berechnung und -bewertung bis hin zur grafischen Repräsentation in einer interaktiven Web-Anwendung zu automatisieren. Der Einsatz von ISO/OGC standardisierten Schnittstellen/Diensten sowie die generische Kopplung der zu entwickelnden Systemmodule stellen dabei sicher, dass das resultierende System einfach auf andere Anwendungsfälle und Kommunen übertragbar ist.

Prof. Dr. Andreas Wytzisk
Prof. Dr. Ulrike Klein
Dr. Alexandra Lindner
Christian Danowski-Buhren, M. Sc.
Marcel Schonlau, M.Sc.
Rebecca Junker, B. Eng
Marvin Guth, B.Sc.